CFB Schiffsfonds Nr. 162 - MS „Gabriele Schulte“

Bei diesem Fonds handelte es sich um einen geschlossenen Schiffsfonds in Form einer Kommanditgesellschaft. Die Zeichner konnten sich als Kommanditisten bzw. als Treugeber an einer Gesellschaft beteiligen, die in ein Containerschiff investierte. Die wirtschaftliche Entwicklung der Beteiligung blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Die Betriebskosten des Schiffes lagen deutlich über den Prognosen. Nachdem im Jahr 2012 der Festchartervertrag ausgelaufen war, konnte lediglich noch eine Anschlusscharter über ca. 30% der prognostizierten Charterrate erzielt werden.

Nachdem eine Fortführung des Fonds im Jahr 2014 scheiterte, musste das Schiff zwischenzeitlich verkauft werden. Das im Jahr 2007 noch für einen Anschaffungspreis von 57 Mio. US$ angeschaffte Schiff musste schlussendlich für ca. 9 Mio. US$ veräußert werden.

Für die Anleger bedeutete dies einen Verlust von ca. 70% ihrer Einlage!

Der Emissionsprospekt vom Jahr 2007 stellte trotz Weltwirtschaftskrise, einem Verfall der Charterraten an den Weltmärkten und einem absehbaren Überangebot an Tonnage ein positives Bild des wirtschaftlichen Umfeldes dar, was so nicht richtig war!

Auch hier blieben die Anleger mit hohen Verlusten auf einer vermeintlich „sicheren Anlage“ sitzen!

 

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