CFB Schiffsfonds Nr. 166 und 168

Bei den vorliegenden Fonds handelte es sich um Schiffsfonds, welche jeweils in zwei Containerschiffe investierten. Die Containerschiffe waren zum Zeitpunkt der Emission im Jahr 2008 bereits ein Jahr auf Fahrt. Die Fondsgesellschaft hatte die Schiffe bereits vor dem Einstieg der Anleger übernommen. Für die ersten sechs Jahre waren Festcharterverträge abgeschlossen. Neben dem Eigenkapital wurden noch Darlehen von etwa jeweils 40 Mio. USD abgeschlossen.

Die ersten Jahre entwickelten sich die Beteiligungen aufgrund der abgeschlossenen Festcharterverträge planmäßig. Im Jahr 2012 wurde allerdings absehbar, dass keine auskömmliche Anschlusscharter gefunden werden konnte. Um die Liquiditätslage des Fonds zu verbessern wurden daraufhin die Ausschüttungen ausgesetzt.

Die Anschlusscharterverträge wurden zu deutlich schlechteren Konditionen abgeschlossen. Fazit: Die Schiffsbetriebskosten sind seit der Inbetriebnahme der Schiffe deutlich höher als prognostiziert. Die Fondsgesellschaft begründete dies unter anderem auch mit erhöhten Personalkosten.

Aufgrund der damaligen Marktsituation konnte nicht mit einer kurz- bis mittelfristigen Verbesserung der Einnahmesituation gerechnet werden.

Aufgrund der Entwicklung in der Schiffsbranche war eine Verbesserung der Situation nicht absehbar, daher mussten die Anleger mit einem eheblichen Kapitalverlust oder einer Vernichtung des Kapitals rechnen.

Was dann auch eingetreten ist!

 

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