MT Cape Taft Schiffsfonds

Beim vorliegenden Fonds handelte es sich um einen Schiffsfonds, welcher in einen Rohöl- und Produktentanker der Panamax-Klasse investierte.

Das Schiff wurde 2008 für EUR 39,7 Mio. gekauft. Hierfür wurde neben dem Kommanditkapital von EUR 20,3 Mio. ein Hypothekendarlehen über EUR 25 Mio. aufgenommen.

Die Einnahmen des Fonds wurden über eine Poolvereinbarung zusammen mit den zur MT Cape Taft baugleichen Schiffen MT Cape Texel und MT Cape Tampa erzielt. Das Schiff wurde planmäßig für 5 Jahre zu einer Festcharter an den Charterer Schoeller Navigation Ltd. verchartert, es bestand eine Option zur Verlängerung um
3 Jahre. Für die Charterraten bestand eine Garantie der Schoeller Holdings.

Bereits im Jahr 2010 war es einem der Schwesternschiffe nicht möglich auskömmliche Charterraten zu erzielen, so dass die Pooleinnahmen geringer als erwartet ausfielen. Dies führte dazu, dass bislang keine Ausschüttungen vorgenommen wurden.

Versprochen wurde den Zeichnern Ausschüttungen von 3,5% für 2009, 7% für die Jahre 2010-2016 und weiter steigende Prognosen bis hin zu 15% im Jahre 2028. Der Produktflyer stellte sogar Ausschüttungen bis hin zu 62% im Jahre 2028 in Aussicht.

Und was haben die Anleger erhalten? Null EUR!

Im Jahre 2011 kam es bereits zu einem Tilgungsrückstand gegenüber dem Prospektwert. Und in 2011 erzielten die Fondsanteile an der MT Cape Taft am Zweitmarkt nur noch einen Kaufpreis in Höhe von 37% ihres Nennwerts. Im Frühjahr 2012 teilte der Charterer mit, dass er aufgrund der Schiffskrise nicht mehr in der Lage sei, die vereinbarten Charterraten zu erbringen. Da aufgrund der Entwicklung in der Schiffsbranche eine Verbesserung der Situation nicht absehbar war, mussten die Anleger mit einem eheblichen Kapitalverlust oder einer Vernichtung des Kapitals rechnen. Was dann auch eingetreten ist.

Auch bei diesem Fonds haben wir wie in vielen anderen Fonds für geschädigte Anleger Optimales geleistet und deren finanzielle Verluste zurückgeholt oder minimiert.

 

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