WGS Immobilienfonds

Die WGS Wohnungsbaugesellschaft mbH Stuttgart wurde Mitte der 1980er Jahre aus der Taufe gehoben. Nahezu einziges Betätigungsfeld dieser Gesellschaft war die Konzeption und Realisierung geschlossener Immobilienfonds, deren erster Fonds 1987 zur Zeichnung aufgelegt wurde.

Anleger konnten sich bereits mit einer Mindestbeteiligung von nur ca. 31.000 DM an den Fonds beteiligen. Somit war die Anlage auch für Kleinanleger interessant.

Die Entwicklung der Gesellschaft verlief sehr gut. Die Zahl der Fonds wuchs bis 1996 auf insgesamt 41 Fonds mit einem Gesamtvolumen in Höhe von zusammen ca. 2 Mrd. DM.

 

Wie kam es zu dem Zusammenbruch des WGS-Konzeptes?

  • Hoher Verwaltungsaufwand aufgrund der Vielzahl von Anlegern mit kleinen Anlagebeträgen.
  • Daten über den Vermietungsstand von Immobilien wurden offensichtlich manipuliert. Es wurde sogar ein Fonds zu einem Projekt platziert, dessen Ausführung später weniger Stockwerke hatte als auf dem Papier.
  • Die tatsächlichen Mieten waren deutlich unter den von der WGS versprochenen.

Dies sind nur einige Punkte, warum das Konzept nicht aufgehen konnte.

 

Durch den Zusammenbruch des Fonds-Auflegers Wohnungsbaugesellschaft Stuttgart (WGS) wurde im Jahre 1997 beim Amtsgericht Stuttgart Antrag auf Eröffnung des Konkursverfahrens gegen die WGS gestellt.

Es war eine der größten Immobilienpleiten Deutschlands.

Als die Anlegerberatung Ludwigsburg im Jahr 2002 begonnen hat, mit gleichgesinnten WGS-Anlegern für deren Rechte zu kämpfen, konnten wir nicht ahnen, welchen Zuspruch wir finden würden. Fleiß, Ehrlichkeit und Fairness haben dazu geführt, dass uns mehr als 3.600 WGS-Anleger vertrauten.

Es konnte für über 2.000 Mitglieder mit den finanzierenden Banken und auch mit Beratern Vergleiche geschlossen werden, die unsere Mitglieder schuldenfrei gemacht haben.

 

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